5 Irrtümer über Training bei Kälte

Ratgeber Outdoor Gym Felix Klemme Training bei Kälte

Drinnen ist es wollig warm, draußen hat sich der erste Frost aufs Gras gelegt. Es ist dunkel, es ist neblig, es ist kalt. Sport bei diesem Wetter? Da winkt garantiert am nächsten Tag die erste Erkältung. Das denken viele und ziehen die Jogginghose nur noch in den eigenen vier Wänden an. Dabei ist Bewegung gerade jetzt genau das richtige Mittel gegen drohende Infekte. Deshalb sind wir bei Outdoor Gym draußen. Egal, bei welchem Wetter, egal zu welcher Jahreszeit. Klar, dass Dich unsere Outdoor Gym Trainer dabei unterstützen. Und Zeit, um mit einigen Vorurteilen über das Wintertraining aufzuräumen. 

1. Sport bei Minusgraden macht krank

Ganz im Gegenteil: Wer sich vom Sofa aufrafft, um an der frischen Luft zu trainieren, beugt Husten, Schnupfen und Heiserkeit vor. Denn das Immunsystem und die Atemwege werden gestärkt. Erst ab Minustemperaturen von 10 bis 15 Grad sollten die Turnschuhe im Schrank bleiben. Und vom Training für unser Abwehrsystem mal abgesehen: Auch die Fettverbrennung  wird angekurbelt und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Tipp: Um die Lungen vor der kalten Luft zu schützen, solltest du durch Nase einatmen oder einen Schal vor Mund tragen.

2. Bei frostigen Temperaturen muss weniger getrunken werden

Logisch, bei Eiseskälte schwitzen wir weniger schnell. Das heißt aber nicht, dass wir ohne Wasserflasche aus dem Haus können. Denn unser Körper braucht genau so viel Flüssigkeit wie in heißen Sommermonaten – auch wenn wir gefühlt weniger Durst haben. Zudem setzt die trockene Luft dem Körper noch mehr zu. Faustregel: Halber Liter Wasser pro 30 Minuten Sport. Damit dein Gesicht wetterfest wird, Hautcreme auftragen.

3. Damit es einem beim Wintertraining schön warm wird, ordentlich powern!

Irrtum: In Herbst und Winter solltest du nicht bis an deine absolute Grenze gehen. Ideal ist etwa dreimal pro Woche Sport. Denk daran, dich gut aufzuwärmen. Dazwischen solltest du deinem Körper zwei Tage Ruhe zur Regeneration geben.

4. Wer sich zum Wintertraining nach draußen wagt, sollte sich dick einpacken

Naja, in Moonboots und Skihose lässt es sich schlecht trainieren. Eine Mütze ist aber Pflicht. Gegen Frostbeulen an den Füßen helfen ausreichend große Schuhe und dicke Socken. ODG Regionalmanagerin und Trainerin Tatjana aus der ODG Region Rhein Main rät zudem, das Outfit im Zwiebellook aufzubauen: „Unterwäsche, langärmeliges Shirt und darüber eine atmungsaktive und regenfeste leichte Fleece-Jacke und/oder eine Softshell-Jacke. Im Optimalfall Funktionsstoffe verwenden, die schnell trocknen, nicht nur bei der Unterwäsche.“

5. Training bei Schmuddelwetter schlägt aufs Gemüt

Kurze Tage mit wenig Sonnenlicht sorgen nicht selten für eine kleine Winterdepression. Doch nicht das Halogen-Strahlen der Wohnzimmerlampe, sondern Sport hellt die Stimmung auf. Warum? Die Ausschüttung des Wohlfühl-Hormons Serotonin wird angeregt. Und das sorgt nicht nur für ein vermindertes Hungergefühl, sondern löst auch Glücksgefühle aus. Tschüss schlechte Laune!

Mit deinen Zugangsdaten einloggen

Zugangsdaten vergessen?