Minusgraden mit dem Outfit trotzen

Outdoor Gym Ratgeber Training im Winter

Schlechtes Wetter gibt es nicht beim Training im Winter, nur falsche Klamotten! Exklusive ODG-Tipps, damit Sport im Freien auch in der kalten Jahreszeit Spaß macht. Die Devise lautet: Zwiebellook.

Zu kalt, zu nass, zu windig! Ausreden, um nicht trainieren zu müssen, finden wir immer. Aber: Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur die falschen Klamotten! Damit Sport im Freien auch in der kalten Jahreszeit garantiert Spaß macht, sollte beim Training im Winter (und Sommer) ins richtige Outfit investiert werden. Die Devise lautet: Zwiebellook. Tatjana, unsere Outdoor Gym Expertin und Regionalmanagerin für ODG Wiesbaden, Giessen, Mainz, Darmstadt und Frankfurt weiß, was an eisigen Tagen beim Training im Winter warm hält und erklärt die einzelnen Lagen. 

Ran an die Wäsche

Wer dem Winterspeck den Kampf ansagt, kommt natürlich ins Schwitzen. Darum sollte die erste Schicht deiner Trainingskleidung, also die Unterwäsche, nicht nur warm, sondern gleichzeitig atmungsaktiv sein. Nur wenn die Feuchtigkeit vom Körper abgeleitet wird, riskieren wir keine Erkältung. ODG-Regionalmanagerin Tatjana empfiehlt Teile aus Merinowolle: „Diese halten schön warm, speichern aber nicht so wie Baumwolle die Feuchtigkeit, damit man sich unter Umständen auf dem Weg nach Hause nicht verkühlt.“ Weiterer positiver Nebeneffekt: Merinowolle müffelt nicht so unangenehm wie synthetische Stoffe.

Gebt euch beim Training im Winter hochgeschlossen

Die zweite Hülle besteht aus einem langärmligen, eng anliegenden Funktionsshirt. Damit der Oberkörper vor der frischen Brise geschützt ist, darauf achten, dass die Teile gut an Hals und Ärmeln abschließen. Winddichte Membranen schützen den Brustkorb zusätzlich vor Kälte. Wer schnell friert, kann drüber noch ein atmungsaktives Fleeceshirt  oder eine wattierte Unterziehjacke tragen. 

Harte Schale

Die äußerste Schicht schützt vor Regen, Schnee und Wind. Ist es draußen trocken, reicht als dritte Lage eine leichte Windstopper-Jacke. Ist es draußen nass? Dann ist eine regenfeste Jacke mit getapten Nähten ideal. Reflektoren sorgen dafür, dass du auch im Dunkeln gesehen wirst. Ein nicht seltenes Vorkommnis beim Training im Winter.

Heiße Schenkel

Für warme Beine sorgen im Herbst und Winter gefütterte Leggins. Thermo-Tights sind von innen angeraut und dadurch mollig warm. Wer trotzdem noch kalte Schenkel hat oder wem die engen Beinkleider optisch schlichtweg zu eng sind, der kann einfach noch eine etwas weiter geschnittene Hose drüber ziehen.

Standhaft bleiben 

Bei Regen, Eis und Schnee können wir schon mal ins Straucheln kommen. Darum rät Expertin Tatjana wegen der Rutschgefahr auf Laub und Gras, Schuhe mit mittlerem Profil zu verwenden. „Je flacher die Sohle, je besser, da dies dem natürlichen Barfußlaufen am nächsten kommt.“

Kühlen Kopf bewahren

Die selbstgestrickte Wollmütze von Mama ist fürs Frischlufttraining nicht geeignet. Da droht nicht nur der Hitzestau, sie saugt sich auch schnell mit Wasser voll. Dennoch gilt: Ein großer Teil der Körperwärme wird über den Kopf abgegeben. Also eine gut waschbare Mütze oder ein Stirnband aus dem Sportgeschäft verwenden. „Damit die Finger nicht zu kalt werden, empfehle ich dünne Handschuhe“, so Tatjana.

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So, jetzt weißt du, wie du dich kleiden solltest – und um den winterlichen Schweinehund besser in den Griff zu kriegen, erfährst du hier, welche Irrtümer über Training in der Kälte kursieren.

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