ODG Rezepte unter der Lupe: Kurkuma

Outdoor Gym Blog exklusive Rezepte Kurkuma unter der Lupe

Mehr als nur ein Gewürz: Kurkuma. Wir verraten euch, was es außer feinem Geschmack noch zu bieten hat – gesundheitlich, geschichtlich, medizinisch und im Alltag, früher und heute.

Die Kurkuma ist eine der bedeutendsten Heilpflanzen seit über 4000 Jahren. Bei uns wird sie auch Gelbwurz genannt, gehört zur Familie der Ingwergewächse und stammt ursprünglich aus Südasien. Beliebt ist sie auch als Zimmerpflanze wegen ihrer hübschen langhaltenden rosa Blüten.

Das Rhizom (die Knolle) wird frisch oder getrocknet als Gewürz und Farbstoff verwendet. Kurkuma ist fester Bestandteil jeder Currymischung. Der wirksame Stoff ist das Kurkumin. Er regt die Magen– und Gallensaftproduktion an (weshalb Menschen mit Gallenproblemen tatsächlich vorsichtig in der Dosierung sein sollten). Es wirkt stark entzündungs– (was vor allem Arthritispatienten helfen kann) und krebshemmend, unterstützt die Knochengesundheit, hilft bei der Alzheimervorsorge, findet Einsatz bei Lungen-, Leber- und Darmerkrankungen und unterstützt bei der Entgiftung von Quecksilber. Die Bioverfügbarkeit erhöht sich durch Peperin: Somit lohnt sich der gleichzeitige Genuß von etwas frischgemahlenem Pfeffer.

Kurkuma eignet sich wunderbar als natürlicher Farbstoff für Gebäck und andere Speisen und ist viel billiger als Safran. Es taugt hervorragend zum Färben von Ostereiern. Leider werden auch Küchenutensilien ein wenig farbenfroher und wer Kurkuma frisch verarbeitet und am selben Tag noch ein Klavierkonzert geben will oder zum ersten Date verabredet ist, sollte Handschuhe tragen.

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[Text von Barbara Wasserhess, ODG Trainerin, Ernährungs- und Paleocoach in Köln und Bergisch Gladbach]

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